Titel

Du stehst am Fenster und du schaust hinaus
Und draußen scheint die Sonne, doch in dir herrscht tiefe Nacht
Wenn nicht ein letzter Rest von Zweifel in die wäre,
Hättest du schon längst den letzten Schritt gemacht

Es ist Schwer geworden. Das habe ich heute auf der Fahrt gemerkt. Mein Elan ist mittlerweile am Mittelpunkt der Erde angelangt und schafft es nicht, sich noch einmal aufzuraffen um eventuell mit einem Stoß Lava aus einem der vielen aktiven und mittlerweile von Fluggästen Verhassten Vulkane heraus zu schießen.

Niemand da, der dich versteht
Und weiß, was in dir vor sich geht

Geh durch die Straßen und du siehst: Um dich herum, da tobt das Leben
Doch in die tobt nur der Tod
Du würdest alles für nen Notausgang aus diesem Leben geben
Oder für ein Rettungsboot

Erst heute im Zug wurde mir anders, weil es schwer geworden ist, den Menschen mit dieser Ignoranz entgegenzutreten, die die Masse eigentlich verdient hat. Die Ignoranz ist wenig geworden, seit die Wut auf die Scham einprügelt, um endlich wieder die Oberhand zu gewinnen. Um wenigstens mir etwas zu beweißen, nachdem ich vor der Masse verloren habe.

Du weißt nicht mehr, wohin mit dir
Du willst überall sein, bloß nicht hier

Nie wieder Liebeskummer, nie wieder allein
Nie wieder Pech, nie wieder Glück
Kein Kuss im Regen und kein Sonnenuntergang
Mach dir klar, es ist wahr:
Es gibt kein zurück

Mit einer Waffe an der Schläfe willst du dich
Für alle Ewigkeit von deinem Schmerz befreien
Soll denn das Zucken deines Zeigefingers tatsächlich
Der letzte Akt in deinem Leben sein?

Und genau diese Frage habe ich mir heute auch gestellt und bin zu dem Schluss gekommen, dass es mir eigentlich egal ist.

Die eigenen Schmerzen enden zwar
Doch mach dir bitte eines klar:

Du hast dein Leid nur gegen anderes eingetauscht
Nichts ist besser, nicht ein Stück
Die dich verlieren, werden den Scherz für immer spüren
Wenn du gehst – du verstehst:
Es gibt kein Zurück

Du siehst an allem nur die negativen Seiten
Schwimmst in einem tiefen Meer von Traurigkeit
Tatsache ist zwar, dass wir alle sterben müssen
Nur die meisten hätten gern noch mehr Zeit

Wir haben nur dies eine Leben
Ein zweites kann dir keiner geben

Nie wieder Sorgen haben, nie wieder verlieren
Nie wieder Pech – Nie wieder Glück
Keine zweite Chance, und erst recht kein Happy End
Mach dir klar, es ist wahr:
Es gibt kein Zurück!

 

18.4.10 20:34
 
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