Titel
Es ist passiert. Viel früher, als gedacht ist es nun eingetreten. Und mit einer Nachricht entfaltet sich sein Dominoeffekt, auf den ich noch nicht vorbereitet bin. Es ist diese Angst, die mein Leben lähmt. Ich hatte gehofft, dass ich mich nicht mehr mit ihr beschäftigen müsste. Hatte gehofft, es würde am Ende meiner Zeit kommen. Es ist, als würde das Schicksal meinen inneren Plan bemerkt und sich lachend gedacht haben, mir dazwischen zu fahren. Mir diese Angst, vor der ich weglaufen will, schon jetzt zu bescheren, wo ich es noch nicht kann. Dabei hätte ich es kommen sehen können. Der Anfall vor zwei Wochen, aus dem Nichts und mit einer ungeahnten Intensität, hätte mir eine Warnung sein sollen. Doch auch davor bin ich weg gerannt, habe mich in der Arbeit versteckt und bin innerlich noch tiefer hinein geraten, als vorher. Das letzte Wochenende mit all seinen Tiefen hätte ich mir schenken können. Wenn ich auf mich gehört hätte. Nun fliehe ich in ein Buch, in der Hoffnung, diesmal außen vor zu sein. Nur einmal Zuschauer sein in einem Drama, dass sich rund um mein Leben aufbaut. Am Anfang war es auch so. Nach dem letzten Kapitel habe ich die Rolle geändert, habe mich in den Zeilen wieder gefunden. Und damit die Tür aufgemacht. Ich weiß noch nicht genau wie ich damit umgehen soll. Momentan möchte ich mich verstecken und nicht mehr heraus kommen, verkrieche mich in meiner Wohnung und bete, dass die Welt mich vergisst. Und meine Umwelt signalisiert mir auf jede nur erdenkliche Art und Weise, dass sie nicht gedenkt, meine Bitte zu erhören.
4.3.14 20:10
 
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