Titel
Es ist wieder soweit. Die Luft vibriert und alle rund herum sind automatisch angesteckt. In jeder Ecke warten Angriffe und Reizungen auf mich, denen ich meist nicht schnell genug aus dem Weg gehen kann. Momentan kann ich mich noch zurück halten. Ich drehe mich um und schaue in eine andere Richtung, während es in mir selber hoch kocht und blanke Wut mein Blut vergiftet. Ich weiß, dass man es mir in meinem Gesicht und meiner angespannten Haltung ansieht. Aber ich sage nichts, drehe mich nur immer weiter weg. Versuche, meinen Ton nicht weiter zu schärfen, als er ohne hin schon ist. Mit Musik versuche ich mich wieder zur beruhigen. Es funktioniert nicht. Die Musik scheint nicht die richtige zu sein. Noch während ich über den ersten Versuchen meiner Facharbeit sitze, kommt mir in den Kopf, ob auch das schon unter die Gesundheitserhaltung des eigenen Körpers fällt. Ob ich nicht einfach platzen sollte, damit es mir wieder besser geht. Gründe hätte ich genug. Wenn auch viele davon aufgebauscht sind durch die entstandene Situation in mir drin. Ich freu mich auf Mittwoch. Wenn kein Wecker klingelt und ich niemanden in mein Leben lassen muss. Wenn die Emails ohne mich einlaufen und das Telefon einfach mal aus ist. Darauf freue ich mich. Auf meine eigene Einsamkeit, unterstützt durch geistlosen Blödsinn des täglichen TV Programms um das Gehirn nicht zu animieren. Bis dahin ist allerdings noch viel zu erledigen und ich habe noch mit zu vielen Menschen zu tun, die ich weder sehen noch hören will. Doch die Uhr läuft für mich und es sind nur noch Stunden.
14.4.14 21:40
 
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