Titel

.. an Tagen wie dieser, frage ich mich öfter als 20 Mal am Tag, warum ich hier bin und was ich hier soll. In der Zwischenzeit, während ich mcih mit meinem Sein und nicht Sein beschäftige, stehen sich vielleicht einige Tausend Menschen in den Bahnen und Zügen die Beine in den Bauch, weil sie nach Hause wollen - Feierabend. Andere Menschen zünden sich just in diesem Moment eine Zigarette an und grübeln darüber nach, woher sie die nächste bekommen. Und die letzten Menschen verkrümeln sich ins Bett und schlafen selig ein. Und ich sitze hier und grübel über meine Existenz nach. Und ein wunderbares Zitat kommt mir in den Sinn: "Warum kriege ich immer das Kaputte?"

Ja genau, warum eigentlich ich? Aber weil dieses dämliche Fragen nichts bringt und Antworten wie Schall und Rauch im Raum stehen, zünde ich mir lieber noch eine Zigarette an, ohne allerdings darüber nach zu denken, woher ich die nächste bekomme - denn die fast volle Schachtel liegt noch neben mir.

Aber eigentlich geht etwas ganz anderes in meinem Kopf hervor, etwas, was ich scheinbar nicht aussprechen kann. Mein ganzes Leben dreht sich mittlerweile um einige wenige Menschen, die mich begleiten und dennoch fühle ich mich einsam und allein. Ich sitze hier und versuche zu ergründen, warum dass so ist. Die sich zankenden Ratten im Hintergrund sind mir auch keine große Hilfe und so lass ich es schließlich mit dem Denken und haue zwischen die Mädels, die sich scheinbar um ein Stück getrocknetes Gemüse streiten.

Und wie geht es weiter? Was macht man mit einem Leben, in dem man irgendwie keine Hoffnung sieht? Nicht die Berufliche Sicht, die scheint abgesichert, nein es geht um diese emotionale... diese Sicht der Dinge, die man gerne zu zweit sich ansieht, sich überlegt und dann ausführt. Sprech ich es einfach so aus, wie es ist: Es ist Mist, alleine zu sein und nicht zu wissen, dass es Jemanden gibt, bei dem man sich sicher sein kann, dass man für diesen Menschen etwas besonderes ist. Es ist ein Scheiß Gefühl, wenn man auf emotionaler Sicht alleine dasteht und da auch keine Besserung in Sicht ist. Und es ist erbärmlich, wenn man sich dann in etwas stürzt, bei dem man sichso verdammt sicher war - und es verpufft im Licht der aufgehenden Sonne. Verbleicht wie der Mond, der vorher so voll und rund den Himmel erhellt hat.

Ja, das trifft es - erbärmlich. Das gesamte Leben hinter mir ist erbärmlich und ich kotze vor mir selber in den Dreck, der mein Sein darstellt.

Tage wie dieser .....

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